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Die Proteste in der Ukraine und jetzt die Krim-Krise hält die ganze Welt in Atem – oder jedenfalls mich.

Da ich aufgrund vieler Recherchen zu diesem Thema immer mehr erkennen musste, dass die Medien wie FAZ, Süddeutsche, Spiegel, ARD nur die halbe wenn nicht sogar verdrehte Wahrheiten sagen, möchte ich mit einer mehrteiligen Serie über die Ukraine einen Überblick über Medienberichte, gegenteilige Fakten, Vermutungen und Unstimmigkeiten geben. Mein Ziel ist es, frei von Hetze gegen Putin, den Blick auf die Geschehnisse in der Ukraine zu lenken.

Alles begann mit der Nicht-Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens von Janukowitsch mit der EU. Ende November herrschten seitdem angebliche Pro-EU-Demonstrationen. Zu der Zeit herrschte auch schon die Medienzensur, die wir jetzt erleben. In der Realität waren es nicht nur Ukrainer, die pro-westlich waren, sondern vor allem welche, die für weniger Korruption und mehr Demokratie demonstrierten.

Es dauerte nicht lange und aus den friedlichen Demonstrationen wurden kämpferische Auseinandersetzungen, von den Medien hochgepusht als von Janokowitschs Polizisten provoziert.

Zunächst einmal zum Assoziierungsabkommen:

In dem Video https://www.youtube.com/watch?v=tH2izF_3LyI  wird schon vor der Eskalation vorausgesagt, dass die Demonstrationen herbeigeführt wurden.

Das sieht man laut der Argumentation von  Nikolai Starikov, einem russischen politischen Schriftsteller, daran, dass dieses Abkommen nicht dem Vorgänger Janukowitsch vorgelegt wurde, der mehr dem Westen hinzu gewandt war, sondern dem zu Russland tendierendem derzeit amtierenden Janukowitsch. Das heißt, es wurde darauf spekuliert, dass Janukowitsch dieses Abkommen ablehnt.

Was hätte dieses Abkommen gebracht? Das Abkommen beeinhaltete keine volle Mitgliedschaft in der EU, die Ukraine sollte aber durch das Assoziationsabkommen, deren Kern jeweils ein „Umfassendes Freihandelsabkommen“ mit der EU wäre, an die EU herangeführt werden. Außer, dass Russlands Kredit zinsfrei und bedingungslos war, sprachen noch ganz andere Dinge gegen dieses Abkommen mit der EU:

Die Ukraine müsste die EU-Richtlinien für Privatisierung und Handel übernehmen, der IWF forderte die Verdoppelung der Preise für Gas und Strom für Industrie und Haushalte, die Aufhebung des Verbots des privaten Verkaufs von fruchtbarem ukrainischem Ackerland, eine Reform der wirtschaftlichen Beteiligungen, die Abwertung der Währung, die Kürzung der staatlichen Hilfen für Schulkinder und Senioren – alles, um den »Haushalt auszugleichen«. Als Gegenleistung sollte die Ukraine kümmerliche vier Milliarden Dollar erhalten.

Die Vorschriften dienen ausschließlich westlichen multinationalen Konzernen, auf Kosten von Beschäftigung und Autarkie der Ukraine.

Bei einem Handelsabkommen könnte die Ukraine, dadurch, dass die jetztige Industrie der Ukraine die EU-Standards nicht erfüllen könnte, ihre Produkte nicht in der EU absetzen, Firmen würden von EU-Konzernen aufgekauft werden. Der Handel mit Russland würde durch das Abkommen geschwächt werden.

Was der Beitritt der Ukraine zum IWF gebracht hat, erzählt Natalia Witrenko, Vorsitzende der Progressiven Sozialistischen Partei der Ukraine, in diesem Video. Die Folgen des IWF würde durch das Assoziationsabkommen oder gar EU-Beitritt nur verschlimmert werden:

Darüberhinaus hat die USA Pläne, mit den ukrainischen Behörden zusammenzuarbeiten, um ihre Energieunabhängigkeit zu stärken, und  zwar durch den Import der Fracking-Methode: Geoffrey  Pyatt, US-Botschafter in Kiew,  wörtlich:

Ich bin entschlossen, mit der Regierung der Ukraine zusammenzuarbeiten, um die Energieunabhängigkeit der Ukraine zu stärken. Zu diesem Ziel führen mehrere Wege. Einer besteht darin, die amerikanischen Erdölkonzerne ExxonMobil und Chevron in die Ukraine zu holen, die dort nach Schiefergas bohren.« (<http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/f-william-engdahl/die-ukraine-sabotiert-sich-mit-eu-freihandelsabkommen-selbst.html> )

Doch schon vor einiger Zeit stellten die führenden Schiefergasunternehmen in den USA fest, dass sich die Gasvorkommen extrem schnell erschöpfen, so dass die Unternehmen gezwungen sind, zur Förderung der Produktion immer mehr Brunnen zu bohren. Entsprechend steigen die Kosten der Förderung. Gleichzeitig werden bei der umstrittenen Methode des »Fracking«, mit der das Gas aus dem Schiefergestein herausgepresst wird, Millionen von Litern hochgiftiger Chemikalien in den Boden gepumpt. Einiges davon ist bereits ins Grundwasser gelangt.

Ein weiterer Punkt ist, dass die US-Agrarkonzerne sich sehr für ukrainisches Ackerland interessieren:

Die Ukraine besitzt 30 Prozent der fruchtbarsten schwarzen Erde der Welt, die im amerikanischen Weizengürtel im Laufe der vergangenen 60  Jahre durch intensiven Einsatz von Chemikalien fast völlig ausgelaugt wurde. Das ukrainische Ackerland ist das einzig wertvolle Wirtschaftsgut im Land, das bisher nicht privatisiert wurde. Ukrainische Farmen sind die weltweit wichtigsten Erzeuger von Sonnenblumenöl und ein wichtiger Erzeuger von Getreide und Zucker. In der Ukraine wird mehr Honig produziert als in irgendeinem Mitgliedsland der EU.

Ein Handelsabkommen der EU mit der Ukraine würde somit der USA einen erheblichen wirtschaftlichen Vorteil bieten.

Weiter sah das Assoziierungsabkommen eine „Konvergenz“ in Sicherheitsfragen und eine Integration in das europäische Sicherheitssystem vor. Im Rahmen eines solchen Arrangements wären die langfristigen Abkommen über die Nutzung der ukrainischen Schwarzmeerhäfen durch die russische Flotte gekündigt worden, und letztendlich hätte die NATO ihre Truppen unmittelbar an der russischen Grenze stationieren können.

Dies ist dabei noch viel wichtiger, nämlich, dass durch eine verstärkte europäische Orientierung der Ukraine die USA einen erheblichen geopolitischen Vorteil gewinnen würden. Seit dem Ende der Sowjetunion im Jahr 1991 sind die USA bemüht, eine zu starke Anbindung der eurasischen Länder  wie Russland zu verhindern, die einen stabilen Pol des Widerstands gegen die US-Hegemonie bilden könnten. Putin als starker Präsident hat bereits Pläne Washingtons blockiert, Syrien zu destabilisieren. Deswegen hatte die USA nicht nur wirtschaftlichen Einfluss im Sinn, vor allem militärisch versuchen die USA Russland immer mehr zu isolieren.

Hierzu der Professor für Russlandstudien an der New Yorker Universität und in Princeton in einem Interview mit Amy Goodman von Democracy Now :  „Wer hat diese Krise ausgelöst? Es war die Europäische Union. Im wesentlichen hat die EU der Ukraine ein Ultimatum gegeben: Unterzeichnet das EU-Assoziierungsabkommen, sonst… Und was war dieses Abkommen?“, fragte er. Es wäre eine wirtschaftliche Katastrophe für die Ukraine gewesen. „Was hat die EU angeboten? Die gleiche Austeritätspolitik, die ganz Europa ruiniert. Nichts anderes. Und mehr noch, wenn man die Unterlagen des EU-Angebots an die Ukraine liest, findet man da einen langen Absatz über militärische Kooperation. Praktisch müsste die Ukraine, wenn sie das unterzeichnen würde, der Militärpolitik der NATO folgen. Was würde das bedeuten? Das würde bedeuten, eine neue Grenzlinie des Kalten Krieges zu ziehen, was vorher Berlin war, mitten durch das Herz der slawischen Zivilisation, direkt an der Grenze zu Russland.“ (Eingefügt aus <http://www.bueso.de//node/6996> )

Das Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine hätte der USA also nur Vorteile verschafft. Jedoch war die Vorlage dieses Abkommen nicht der eigentliche Versuch, diese Vorteile zu erreichen.

Das Abkommen diente lediglich als Auslöser, da man damit rechnen musste, dass Janukowitsch das für ihn günstigere Angebot Putins nimmt: In dem Abkommen verpflichtete sich Russland, den Preis für das in die Ukraine exportierte Gas von derzeit über 400 Dollar um ein Drittel auf 268,50 Dollar pro 1000 Kubikmeter zu senken und zusätzlich 15 Milliarden Dollar ukrainische Staatsschulden in Euro-Bonds aufzukaufen. Das verschafft der Ukraine Luft, einen Staatsbankrott abzuwenden und in Ruhe über die Zukunft zu verhandeln. Dieses Abkommen mit Russland wurde am 18.Dezember 2013 unterzeichnet.

In weiterer Folge der Ablehnung des Abkommen mit der EU begannen also am 21.November dann die Demonstrationen.

Hier fängt nun die schrittweise Destabilisierung der Ukraine an.

Seit Präsident Viktor Janukowitsch am 21. November 2013 bekanntgab, dass die Ukraine von der geplanten Unterzeichnung des Assoziationsabkommens mit der EU Abstand nehmen wird, betreiben vom Westen unterstützte Organisationen systematische Provokationen, die darauf abzielten, den demokratisch gewählten Präsidenten Janukowitsch zu stürzen.

Aber betrachten wir uns die Demonstrationen ganz zu Anfang:

Die Demonstration auf dem Maidan begann am 21. November 2013, ausgelöst durch die Ankündigung der Ablehnung des Assoziierungsabkommens. Sie flammten am 29. November 2013 erneut auf, nachdem das Assoziierungsabkommen mit der EU auf dem Gipfeltreffen der Östlichen Partnerschaft in Vilnius nicht unterzeichnet worden war.

Einen Massencharakter nahmen die Proteste am 1. Dezember 2013 an, nachdem einen Tag zuvor friedliche Studentenproteste durch die Berkut, eine Spezialeinheit der ukrainischen Polizei, mit exzessiver Gewalt auseinandergetrieben worden waren.  Die Protestierenden forderten vor allem die Amtsenthebung von Präsident Wiktor Janukowitsch, vorzeitige Präsidentschaftswahlen sowie die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der Europäischen Union.

Am 8. Dezember 2013 erreichten die Proteste einen zweiten Höhepunkt, als über 500.000 Menschen an der Demonstration auf dem Maidan in Kiew teilnahmen.  Manche Medien berichteten von über einer Million Demonstranten. Trotz überdurchschnittlicher Polizeipräsenz und mehrfacher Versuche, die Demonstrationen in nächtlichen Aktionen aufzulösen, dauerten die Proteste an.

Ab dem 18. Februar 2014 eskalierten die Proteste in Kiew zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen, die über 80 Todesopfer forderten. Nach der beabsichtigten Beilegung des Konfliktes durch einen seitens dreier westeuropäischer Außenminister am 21. Februar vermittelten Vertrag erklärte das Parlament am 22. Februar 2014 Präsident Janukowitsch für abgesetzt. Die mehr als zwei Jahre lang inhaftierte Julija Timoschenko kam am selben Tag frei.  Neben diesen Entwicklungen mündete der Euromaidan in einen Konflikt mit Russland um die Halbinsel Krim. (nachzulesen in <https://de.wikipedia.org/wiki/Euromaidan>)

Die Medien nun berichteten  von Pro-EU-Demonstrationen, was nur zur Hälfte stimmte. Vor allem protestierten die Ukrainer für mehr Demokratie, weniger Korruption. Natürlich spielte auch das Assoziierungsabkommen eine Rolle. Hierzu muss man jedoch sagen, dass die Ukrainer wohl sehr illusionistische Vorstellungen hatten von der EU, da ging es wohl besonders um mehr Konsum und Wohlstand, wenn man an das Assoziierungsabkommen dachte.

Ob auch der Ausbruch der Demonstrationen iniziiert wurde, kann man natürlich nicht sagen. Was man aber sagen kann, und das belegen mittlerweile viele Indizien und Fakten, ist, dass die Demonstranten durch die Opposition immer mehr angeheizt und aufgehetzt wurden, und dass diese oppositionellen Kräfte aus dem Ausland beeinflusst worden sind.

Dass sich das Ausland mehrmals und von verschiedenen Seiten in die Proteste eingemischt haben, belegen nicht nur zahlreiche Besuche von Staatsträgern wie Joe Biden (US-Vize-Präsident), Catherine Ashton (EU-Außenbeauftragte), Victoria Nuland (US-Botschafterin im Außenministerium für Europa), Guido Westerwelle, McCain (US-Senator), Frank-Walter Steinmeier (deutscher Außenminister), Laurent Fabius (französischer Außenminister), Radek Sikorski (polnischer Außenminister), Loreta Graužinienė (Präsidentin Litauens).

US-Diplomatin Nuland verteilt Brot auf dem Maidan

US-Diplomatin Nuland verteilt Brot auf dem Maidan

Die Einmischungen gehen viel weiter: Die Oppositionsparteien wurden nämlich aus dem Ausland finanziell unterstützt!

Die Organisatoren des Putschversuchs sind drei Parteien: Klitschkos UDAR, Timoschenkos “Vaterland” und Tiahnyboks “Swoboda”.

Hier die Oppositionsführer:

Arseni Jazenjuk von der Batkiwschina-Partei (Vaterland), Oleh Tyagnybok von der rechtspopulistischen Swoboda-Partei (Freiheit) sowie Vitali Klitschko von der Udar-Partei (Schlag):

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Die Partei „Vaterland“ unterhält Beziehungen zur deutschen Rechten, Swoboda unterhält ebenfalls Parteibeziehungen zur NPD und wird von der deutschen Regierung gedeckt, indem man sie zu einer “nationalistischen” Partei verharmlost. In deutschen Medien wird Swoboda derzeit meist als „rechtspopulistisch“ etikettiert. Tatsächlich hat Parteiführer Oleh Tiahnybok einst als Ziel seiner Partei angegeben, man wolle die Ukraine von einer „Moskau-jüdischen Mafia“ befreien, um sie nach Europa zu führen – ein Beispiel für den krassen Antisemitismus der Organisation.  (<http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=19745> )

Aber Partei Batkiwschtschina (Vaterland) der inhaftierten Politikerin Julia Timoschenko kooperiert auch mit der CDU.

Auch die Partei UDAR zeigt Verbindungen zur CDU: Klitschko wird von der CDU nahen Adenauerstiftung bei seinen Aktivitäten unterstützt.

Batkiwschtschina und UDAR arbeiten seit letztem Jahr eng mit der Antisemiten-Partei Swoboda zusammen – in einer Art Bündnis für die Anbindung der Ukraine an die EU.

Die meisten Verbündeten, so scheint es, hat jedoch Klitschkos Partei:

Hier auf der Webseite der Partei UDAR sind seine Partner aufgelistet: CDU, NDI, IRI

UDAR NDI IRI CDU Klitschko -

http://klichko.org/en/about/partners

2010 gründete Klitschko, der zuvor schon bei Bürgermeisterwahlen in Kiew angetreten war, die Partei UDAR, Ukrainische demokratische Allianz für Reformen – und zwar mithilfe von Angela Merkels CDU und der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Beim Aufbau der Partei »holte sich Klitschko Rat bei der CDU«, so das ND: »Im Konrad-Adenauer-Haus ließ er sich im Schnellkurs schulen.«

Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) ist mit ihrem Auslandsbüro in der Ukraine für die Anbindung der Ukraine zur EU und zur NATO, was man anhand der Partner der KAS sieht: http://www.kas.de/ukraine/de/about/partners/ – Unter den Partnern sind:

  • Delegation der Europäischen Kommission in der Ukraine
  • Institut für Euro-Atlantische Zusammenarbeit
  •  Center for US-Ukrainian Relations CUSUR
  • Polnisch-Ukrainische Stiftung für Zusammenarbeit PAUCI (gegründet mit dem Ziel, die EU und NATO-Annäherung der Ukraine durch Erfahrungen aus Polen zu unterstützen)
  •  Yalta European Strategy YES (KAS und YES arbeiten gemeinsam in den Bereichen der politischen Nachwuchsförderung, den Vorbereitungen für die geplante Freihandelszone EU-Ukraine und bei der Vermittlung europäischer Grundwerte im Bereich der Wirtschaftspolitik)
  • Brüder Klitschko Stiftung
  • Akademie der Ukrainischen Presse AUP (zur Fortbildung ukrainischer Journalisten für eine professionelle europapolitische Berichterstattung und zur Qualität des Journalismus)

Das Ziel der UDAR, die mithilfe der CDU und der KAS gegründet wurde, besteht darin, »die Ukraine so schnell wie möglich in die EU zu integrieren«. Dies will Klitschko »mit einer Programmpartei nach deutschem Vorbild erreichen, die vor allem auf Inhalte setzt und demokratische Reformen fördert«.  (<http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/ukraine-vitali-klitschko-ist-ein-agent-von-angela-merkel.html>)

Klitschko arbeitet also für die EU. Wobei sich natürlich die Frage stellt, wie demokratisch Reformen sein können, die aus dem Ausland organisiert werden. An Demokratie ist die EU aber ohnehin nur dann interessiert, wenn sie ihren eigenen Interessen dient.

Und Angela Merkel machte bisher auch öffentlich keinen Hehl daraus, dass sie sich den besser deutsch als ukrainisch sprechenden Boxer als neuen Boss der Ukraine wünscht.

Eine weitere Organisation, die die Partei Klitschkos unterstützt ist das National Democratic Institute NDI (https://www.ndi.org/). Klingt nach Organisation, die sich um mehr Demokratie bemüht.

Das NDI wurde 1983 in den USA gegründet. Es steht der demokratischen Partei nahe.

Obama als Kopf der Demokraten und die demokratennahe Organisation NDI, die Vitali Klitschko in der Ukraine unterstützen sind Teil einer Maschine, die u.a. von der CIA gelenkt wird. Das NDI ist einer von zahllosen NGO´s (Nicht-Regierungs-Organisationen), die oft, ohne es zu wissen, als meinungsmachendes Tool der CIA aktiv genutzt werden, um in einem Land, das an die Westwirtschaft angeschlossen werden soll, die entsprechenden „Impulse“ auszulösen.

Das IRI, International Republican Institute, ist ebenfalls unter den Partnern auf der Homepage der Klitschko-Partei aufgeführt.  Auch dieses Institut wurde 1983, also in der Amtszeit des Schauspielers Ronald Reagans, in den USA gegründet. Reagan steht für Todesschwadronen in Südamerika mit allein 75.000 Ermordeten in El Salvador.

Das IRI war unter anderem im arabischen Frühling in Ägypten „involviert“. Der bekannteste Kopf der CIA Tarnfirma ist der ehemalige Präsidentschaftskandidat John McCain. In den letzten Wochen konnte man diesen McCain dann immer an der Seite von Vitali Klitschko sehen.

Und zum Dank über diese zahlreichen Unterstützungen darf der Boxer dann via BILD Zeitung schreiben: „So stolz macht mich die Hilfe der USA“ titelte Vitali Klitschko in BILD. http://www.bild.de/politik/ausland/vitali-klitschko/so-stolz-macht-mich-die-hilfe-der-usa-33863592.bild.html

Vertreten waren/sind in Kiew auch weitere deutsche Einflussorganisationen, wie man auf der Seite der deutschen Botschaft in Kiev sehen kann: http://www.kiew.diplo.de/Vertretung/kiew/de/03/Politische__Stiftungen/Politische__Stiftungen.html

Vertreten sind (außer der Konrad-Adenauer-Stiftung (CDU): http://www.kas.de/ukraine🙂

Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD): http://www.fes.kiev.ua/

Friedrich-Naumann-Stiftung (FDP): http://www.ukraine.fnst.org/

Heinrich-Böll-Stiftung (Die Grünen): http://www.boell.org.ua/

Hanns-Seidel-Stiftung (CSU): http://www.hss.kiev.ua/

ukraine634~_v-videoweblKlitschko hetzt die Mengen auf.

Es haben sich weitere Erkenntnisse gezeigt, von wem Kltischko zur Hetze aufgehetzt wird:

Wenn man dem Ukrainischen Ableger von Anonymous glauben kann, so stießen diese beim Hacken eines Mailaccounts in Litauischen Regierungskreisen auf Post von Vitali Klischko.

Klitschko erhält seine Anweisungen demnach von diversen „Aussendienstmitarbeitern“. Eine von seinen Auftraggebern scheint die Präsidentin Litauens zu sein: Loreta Graužinienė. Sie gehörte über die letzten Monate zu den Maidan-Touristen, die die Bevölkerung immer wieder dazu aufforderte Krawall zu machen. So sprach sie dort am 26. 11.2013.

Hier der geleakte Mailverkehr: http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/02/die-klitschko-e-mails.html

So schreibt Klitschko am 27.11.2013, also einen Tag nachdem die Präsidentin Litauens, Loreta Graužinienė, für den Umsturz in der Ukraine und damit auch für Udar, die Partei der CIA Marionette Klitschkos Werbung gemacht hatte,  an die rechte Hand der Präsidentin Laurynas Jonavicius:

Lieber Mr. Jonavicius, ich schreibe, um mich für Ihre Unterstützung zu bedanken. Das Treffen mit Mrs. Graužinienė war sehr produktiv. Wir haben Ansichten über die aktuellen Geschehnisse ausgetauscht und diskutierten unsere Pläne für die Zukunft. Mrs. Graužinienė machte einige interessante Vorschläge bezüglich meiner Zukunft. Ich muss darüber noch nachdenken, aber grundsätzlich bin ich willens ihre Konditionen zu akzeptieren. Besonderen Dank an die litauischen Freunde für die finanzielle Unterstützung. Heute hat mein Assistent Ihre Botschaft besucht und den Rechtsberater getroffen. Sie diskutierten Finanzfragen und Pläne für die zukünftige Kooperation. Mein Assistent besorgte Valentina auch meine Kontodaten in Deutschland. Ich freue mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Zukunft.

Es scheint als wäre Klitschko von vielen Seiten finanziell unterstützt worden aber natürlich auch inhaltlich beeinflusst worden durch eben genau die Geldgeber.

 Eine weitere Mail von Klitschko:

Nach unserem Telefongespräch bin ich der Meinung, es wäre nützlich den Besuch einiger hochrangiger Funktionäre der EU zu planen. Der Maidan braucht ständige moralische Unterstützung. Es wäre angemessen jemanden aus Berlin einzuladen. Ich habe einige hochrangige Freunde dort, doch aus irgendwelchen Gründen zögern die. Unsere amerikanischen Freunde haben versprochen, in den kommenden Tagen einen Besuch abzustatten, wir werden wohl auch Nuland und jemanden vom Kongress sehen. Ein anderes Problem, das ich ansprechen möchte ist, dass Janukowitsch sich zurückhält. Das sieht verdächtig aus. Was hat er vor? Wir würden einige Informationen mehr in dieser Sache sehr schätzen.

Als die Unruhen in der Ukraine nicht so recht in Gang kommen wollten, machte Klitschko  dem Partner in Litauen ein paar eigene Vorschläge wie man etwas Bewegung in die Revolution bringen könnte. Der Umsturz braucht mehr Druck, um medial verkauft werden zu können. Brutale Bilder eines zurückschlagenden Präsidenten der Ukraine, Janukowitsch, sind exakt das, was Vitali Klitschko benötigt. Also schreibt Klitschko, wenn man den Hackern von Anonymous Ukraine glauben darf, am 9. Januar 2014 an Lauraynas Jonavicius:

Ich denke wir haben den Weg geebnet für eine radikalere Eskalation der Situation. Ist es nicht an der Zeit für entschiedenere Aktionen? Ich möchte auch bitten über die Möglichkeit einer stärkeren Finanzierung nachzudenken, um unsere Unterstützer für ihre Dienste zu bezahlen.

Dass der von Anonymous Ukraine gehackte Mail-Account und die daraus hervorgehende Kommunikation zu Oppositions-Marionette Vitali Klitschko echt sind, ist so gut wie sicher. Bisher haben die betroffenen gar nicht reagiert, nicht öffentlich widersprochen. Diese Taktik des Todstellens fährt man immer, wenn man jede Form des Staubaufwirbelns unter allen Umständen verhindern möchte.

Darüber hinaus hat die USA nach eigenen Angaben über 5 Milliarden Dollar in sogenannte NGO´s  der Ukraine investiert. Die sagte Victoria Nuland in der Ukraine am 13. Dezember 2013 im National Press Club:

Tonangebend sind hier die Stiftungen der USA, wie etwa die U.S.-Ukraine Foundation (USUF). Ihr Slogan lautet »Frieden und Wohlstand aufbauen durch gemeinsame demokratische Werte«.

»Die U.S.-Ukraine Foundation«, heißt es auf der Website, »ist eine gemeinnützige, nichtstaatliche Organisation, im Jahr 1991 gegründet, um die Demokratie, eine freie Marktwirtschaft und Menschenrechte für die Ukraine zu unterstützen. Die Stiftung schafft und erhält einen Informationsaustausch zwischen den Vereinigten Staaten und der Ukraine, um Frieden und Wohlstand aufzubauen«.

Des Weiteren sind in Kiew unter anderem vertreten die International Renaissance Foundation (Open Society Foundations/ Soros), die Eurasia Foundation (Spender: Open Society Institute, Chevron, Western Union, APCO, ExxonMobil, Microsoft, Coca-Cola, Philip Morris u. a.), die East Europe Foundation (Spender: American Chamber of Commerce, US-Botschaft in der Ukraine, US Agency for International Development u. a.), die Foundation for Effective Governance (Partner: American Chamber of Commerce, McKinsey & Co., PricewaterhouseCoopers u. a.).

Diese Stiftungen sind es, die hinter vielen angeblichen »Nicht-Regierungsorganisationen« stecken, die inzwischen die internationale Politik fast so stark mitbestimmen wie die Regierungen selbst.

Der National Press Club, bei dessen Veranstaltung in der Ukraine Nuland über die Milliardenhöhe der Finanzierung aufklärte, wird übrigens präsentiert von ExxonMobil und Chevron. Zwei Öl-Giganten aus den USA die ihre Logos in Übergröße ganz offen auf der Bühne präsentieren dürfen. Direkt neben den Flaggen der USA und der Ukraine. Wie schon eingangs erwähnt, sind genau diese Öl-Konzerne daran interessiert die Fracking-Methode in die Ukraine zu bringen. Noch Fragen wer am Umsturz des russischen Nachbarn Interesse haben könnte?

Doch die Ukraine als Absatzmarkt zu gewinnen ist für die Öl-Konzerne nicht das primäre Ziel. Das Endziel ist Russland: Für jene aus den USA hat sich der Zusammenbruch der UDSSR erst dann wirklich gelohnt, wenn sie den gesamten russischen Ölsektor unter ihre Kontrolle gebracht haben.

Neben wirtschaftlichen Interessen will die USA doch vor allem eins: in der Ukraine riesige NATO Militärbasen aufzubauen. Die Taktik, die die USA schon während des Balkankrieges in Jugoslawien anwendeten, teile (das Land) und herrsche (über die Menschen), wird jetzt in der Ukraine wiederholt.

Das eigentliche Ziel aber ist dann die Eindämmung Russlands und seines großen Partners China. Der eurasische Markt ist das Ziel. Aber auch militärisch interssiert sich die USA zunehmend für Russland und China.

Die USA pumpen dabei Billionen an destabilisierendem Cash in die Ukraine, um so das Land in einen Konflikt zu stürzen, bei dem dann die NATO ausrücken kann, um einen „humanitäre Katastrophe“ zu verhindern und so näher an Russland zu kommen.

Deswegen steuerte alles auf die Eskalation hin. Deutschland setzte auf Vitali Klitschko, aber der Mann bekommt eben auch über andere Verteiler Stationen die Unterstützung. Doch bei aller finanziellen Unterstützung auch seitens der USA an Klitschkos Partei, er ist nicht der Favorit der USA.

Das bestätigte ein mitgeschnittenes Telefongespräch von Nuland. Nulands Favorit ist demnach Arsenij Jazenjuk aus Tymoschenkos Partei. Dazu, dass sie damit entgegen der EU nicht Klitschko, sondern Swoboda und Jazenjuk unterstützt, sagte sie wortwörtlich in dem Telefonat: „Fuck the EU“. Dass die USA größeren Einfluss auf die Vorgänge in der Ukraine hat als die europäischen Interessenpusher sieht man letztendlich daran, dass Jazenjuk Übergangsvorsitzender der neuen ukrainischen Regierung geworden ist.

Der Ausruf „Fuck the EU“ ging durch alle Medien, es wurde jedoch mehr an diesem Kraftausdruck Anstoß genommen, als an der Information, die wirklich brisant ist an diesem Gespräch:

Kaum jemals in der neueren Geschichte der Diplomatie trat eine unrechtmäßige Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates so offen zutage wie durch Nuland´s Telefonat.  Nicht genug damit, dass von der US-Regierung finanzierte NGOs (Nichtregierungsorganisationen) wie das National Endowment for Democracy  Geld für Demonstranten in der Ukraine bezahlen. Jetzt kam die direkte Inszenierung des US-Außenministeriums ans Licht – für jeden, der es sehen und hören will.

Washington betrachtet Deutschland und die EU als „Vasallen“ der USA, die für die USA arbeiten, über die sich die USA aber auch nach Belieben hinweg setzen kann.

Hier das abgehörte Gespräch:

Zu Jazenjuk, den die USA anscheinend mehr unterstützt  als Klitschko:

Arseniy Jazenjuk hat eine Stiftung namens „Open Ukraine Foundation“ .

Die englische Webseite der Arsenij Jazenjuk Stiftung (openukraine.org) und auch ihre Facebook- Seite (https://www.facebook.com/pages/Open-Ukraine-Foundation) sind verschwunden.

Der Wikipedia-Eintrag besteht jedoch noch:

Open Ukraine Foundation is a nonpartisan international philanthropic foundation established by Arseniy Jazenjuk and Zbigniev Drzymala to support public diplomacy and raise the profile of Ukraine internationally. Its key programs include ‚International Dialogue‘, ‚Migration Today‘, ‚Cultural Horizons‘, ‚Young Generation‘ and ‚Ukrainians Abroad‘

Eingefügt aus <http://en.wikipedia.org/wiki/Open_Ukraine>

 Auch die ursprüngliche Seite existiert noch. Hier die aufgelisteten Partner: http://openukraine.org/ua/about/partners

Hier ist noch ein Screenshot von der englischen Webseite mit den Partner von der Open Ukraine Foundation:

 Open_Ukraine_Foundation_Jazenjuk

Ein Ausschnitt der Liste der Partner:

– Black Sea Trust for Regional Cooperation – A Project of the German – Marshall Fund

– Chatnam House

– NATO Information and Documentation Centre

– Departement of State United States of America

– NED National Endowment for Democracy

– Horizon Capital

– Swedbank

 

German Marshall Fund: Vorsitzender ist Guido Goldman. Sein Vater, Nachum Goldman, war Mitbegründer des World Jewish Congress, Vorsitzender der Jewish Agency und Präsident der Zionistischen Weltorganisation. Guido studierte in Harvard und einer seiner Lehrer dort war der frühere Sicherheitsberater des Präsidenten Zbigniew Brzezinski, Henry Kissinger betreute später seine Doktorarbeit. Das Geld für diese Stiftung genehmigte der ehemalige deutsche Finanzminister Alex Möller, der zum 25-jährigen Jubiläum des Marshall-Plans 150 Millionen Deutsche Mark über 15 Jahre für die Organisation zur Verfügung stellte, welche die Beziehungen zwischen Europa und den USA fördert; so entstand der German Marshall Fund.  <http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/03/die-arsenij-jazenjuk-stiftung-ist.html>

Chatnam House:  Die 1920 gegründete Stiftung, bis 2004 auch als Royal Institute of International Affairs bekannt, ist ein privater weltweit führender britischer Think Tank mit Sitz in London, dessen Mitglieder sich in Studienprogrammen, Arbeitsgruppen, Roundtables, Konferenzen und Seminaren mit aktuellen Fragen und Analysen des politischen Zeitgeschehens auf internationaler Ebene befassen. Die hier erstellten Expertisen und Lösungsempfehlungen können durch die international tätigen Mitglieder weltweit gezielt verbreitet werden. Einzelne Schlüsselprojekte werden von der Rockefeller-Stiftung, der Bill & Melinda Gates Foundation, der Konrad Adenauer Stiftung, der NATO oder der EU finanziert und gesponsert. Neben den Corporate Members, bestehend aus 75 Großkonzernen, Investmentbanken, Energiekonzernen und 263 weiteren Firmen, zählt das Chatham House derzeit 2770 international tätige Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Diplomatie, Wissenschaft, Politik und Medien aus 75 Ländern zu seinen Mitgliedern. Die Schirmherrschaft hat Königin Elisabeth II.

(<http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/03/die-arsenij-jazenjuk-stiftung-ist.html>)

NATO: Die Verwicklungen der NATO, das Bestreben der USA, den Ukraine-Putsch dafür zu benutzen dort NATO-Stützpunkte zu errichten, habe ich bereits erwähnt, wird im 4.Teil meines Ukraine-Berichts auch noch einmal aufgegriffen.

2008_Jaap_de_Hoop_Scheffer_NATO-Generalsekretär

2008 besuchte NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer die Stiftung.

Das NED oder National Endowment for Democracy ist eine US-amerikanische Stiftung mit dem erklärten Ziel der weltweiten Förderung der Demokratie. Sie wurde 1983 vom US-Kongress in Washington, D.C. gegründet und erhält von diesem für ihre Arbeit eine jährliche Finanzierung aus dem US-Bundeshaushalt. Direkt Geld vom US-Steuerzahler für den illegalen Regimewechsel in der Ukraine und vielen anderen Ländern.

Dass Hedge Fonds und Banken wie Horizon Capital und Swedbank auch hinter der Stiftung von Jazenjuk zeigt, dass es genug Instutitionen und Banken warten, dass die Plünderung der Ukraine beginnt.

Die Bevölkerung, oder Teile davon, erkannten jedoch, dass die Demonstrationen gepusht und vor allem die Opposition beeinflusst war:

Am 23. Januar demonstrierten Tausende ukrainischer Mitglieder einer neuen Organisation »Bürger von Kiew für eine saubere Stadt« vor der US-Botschaft und forderten ein Ende der Einmischung der USA in der Ukraine und der Unterstützung für die gewalttätigen Neonazis von Pravy Sektor. Keine einzige westliche Fernseh- oder Rundfunkstation und keine Zeitung hielt es für nötig, über diese Demo zu berichten. Ivan Prosenko, Mitglied der »Bürger von Kiew für eine saubere Stadt«, erklärt: »Die USA stehen hinter den derzeitigen Ereignissen in Kiew. Das muss aufhören. Deshalb sind wir hier, um der gesamten Welt zu sagen: USA – Stopp! USA – Wir brauchen Frieden

Wir sehen also, die Demonstrationen waren nicht das, was uns von den Medien in Deutschland Glaube gemacht wurde: friedliche Demonstrationen für mehr EU-Anbindung der Ukraine. Vorrangig wurden die Demonstrationen, die schnell in gewaltsame Proteste umschlugen, gesteuert, finanziert und gepusht. Die Opposition war dabei nur die Marionette von zahlreichen Puppenspielern wie der CDU, der litauischen Präsidentin und vor allem jedoch der USA.

Hier weiterlesen:

Hier der zweite Teil: Eskalierung der Proteste https://subversivesfieber.wordpress.com/2014/03/08/ukraine-teil-2-eskalierung-der-proteste/

Hier der dritte Teil: Faschisten unter der Opposition https://subversivesfieber.wordpress.com/2014/03/08/ukraine-teil-3-faschisten-unter-der-opposition/

Hier der vierte Teil: War es ein Putsch? https://subversivesfieber.wordpress.com/2014/03/09/ukraine-teil-4-war-es-ein-putsch/

Hier der fünfte Teil: Krim-Krise: https://subversivesfieber.wordpress.com/2014/03/09/ukraine-teil-5-krim-krise/

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