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Hier im ersten Teil  https://subversivesfieber.wordpress.com/2014/03/06/ukraine-teil-1-entstehung-der-proteste/
habe ich die Entstehung der Proteste behandelt vom Assoziationsabkommen der Ukraine mit der EU, über die Oppositionsparteien und Einflüsse aus der EU und der USA.

Heute geht es um die gewaltsame Eskalierung der Proteste:

Nochmal zurück zu Klitschko. Im ersten Teil meines Berichtes habe ich die verschiedenen finanziellen Partner seiner Partei herausgearbeitet, aber auch die litauische Präsidentin erwähnt, von der er, was aus gehackten Emails (http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/02/die-klitschko-e-mails.html) hervorgeht, Anweisungen angenommen hat. Dass er diese Anweisungen auch welche zur Eskalation erhalten haben, kann man auch den erwähnten geleakten Emails entnehmen:

Ich bin dem Präsidenten und allen litauischen Freunden sehr dankbar für diese starke Unterstützung. Ich werde alles was ich kann dafür tun, den Erwartungen meiner europäischen Partner zu entsprechen. Ihr Kollege ist angekommen und hat mit meinem Team angefangen zu arbeiten. Er ist ein echter Profi und ich denke seine Dienste werden notwendig sein gerade wenn das Land destabilisiert ist.“ (Eingefügt aus <http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/02/die-klitschko-e-mails.html> )

 Ich denke wir haben den Weg geebnet für eine radikalere Eskalation der Situation. Ist es nicht an der Zeit für entschiedenere Aktionen?“ (9.Januar 2014 Eingefügt aus <http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/02/die-klitschko-e-mails.html>)

Da es Gerüchte gibt, dass Bewaffnete und ausgebildete Kämpfer in die Ukraine geschickt wurden, kann man die Anspielung Klitschkos in der angeblichen Mail nur so interpretieren: Der „Profi“ leitet die Demonstranten in Kämpfen an. Bei den Gerüchten um fremde Bewaffnete soll es sich um kampferprobte, rußlandfeindliche Veteranen der Kriege in Afghanistan, Tschetschenien und Georgien handeln. Nach Aussage des ukrainischen Abgeordneten Oleg Tsarjow kehrten im Januar 2014 sogar 350 Ukrainer aus Syrien ins Land zurück, die auf der Seite der syrischen Rebellen gekämpft hatten, unter anderem bei mit Al-Kaida verbundenen Gruppen wie der Al-Nusra-Front und dem Islamischen Staat im Irak und in Syrien (ISIS).

Auch Berichte, dass Demonstranten bezahlt wurden, kamen auf, so sagt man, dass gewalttätige Demonstranten 25 Euro am Tag bekommen hätten. Auch hier würde die Aussage Klitschkos in der Mail treffen:

Ich möchte auch bitten über die Möglichkeit einer stärkeren Finanzierung nachzudenken, um unsere Unterstützer für ihre Dienste zu bezahlen.

  Ein Leser berichtete in einem Artikel bei NEOpresse:

Meine Frau, eine ukrainische Staatsbürgerin, hat wöchentlich Kontakt mit ihren Eltern und Freunden in Zhytomyr (Nordwest-Ukraine). Diese sagen ihr, dass die meisten Demonstranten durchschnittlich 200–300 Grivna bekommen, das entspricht etwa 15-25 Euro. Weiter hörte ich, dass eine der aktivsten Agenturen und ‚Zahlstellen’ auf Seiten der Europäischen Union die deutsche ‚Konrad Adenauer-Stiftung’ ist, die eng mit der CDU, also Frau Merkels Partei, zusammenhängt.

(Eingefügt aus <http://www.neopresse.com/politik/vereinigte-staaten-von-amerika-und-europaeische-union-bezahlen-ukrainische-krawallmacher-und-demonstranten/> )

Andere Hinweise auf eine gezielte Eskalalierung der Proteste wurden geliefert:

Augenzeugen berichten, dass nur zu Beginn normale Bürger auf dem Maidan demonstrierten:

Ganz allgemein kann man sagen, dass sich der Charakter der Proteste verändert hat. Während früher viele Liberale und einige 10-100 Tausende auf dem Maidan waren, sieht man dort jetzt praktisch nur noch wesentlich unter 5000 paramilitärisch organisiert, gekleidet und bewaffnete Einheiten. Augenscheinlich sind diese besser ausgerüstet als die Ordnungskräfte. “Normale” regierungskritische Demonstranten sind dort nicht mehr anzutreffen.

Eingefügt aus <https://www.compact-magazin.com/live-bericht-aus-kiew-ein-compact-leser-hat-uns-folgenden-topaktuellen-bericht-ueber-die-lage-geschickt/>

Der zitierte Live-Bericht aus Kiew, der im Compact-Magazin veröffentlicht wurde, ist übrigens interessant, um die Lage aus einer anderen Perspektive beurteilen zu können.

Außerdem haben deutsche Journalisten in erster Linie beobachtet, dass die Truppen Janukowitschs mit Gummigeschossen arbeiteten, während die “Rebellen” scharf schossen (siehe Nachrichtenspiegel), die Toten von Kiew zeigten auch Schusswunden von Jagdwaffen (siehe Neopresse), was zeigt, dass die Demonstranten gut und besser bewaffnet waren als die Polizisten. Dies kann wohl nur mit fremder Hilfe geschehen sein. Darüber hinaus zeigt auch die Kritiklosigkeit seitens der europäischen Regierungen und Medien gegenüber den Methoden der „Demonstranten“, sodass der Verdacht naheliegt, dass eben diese Regierungen diese Kräfte unterstützten.

Hier ein Video, in dem ein ukrainischer Polizist, westliche Medien nicht von friedlichen Demonstranten und gewalttätigen Polizisten zu berichten:

Dem steht ein Propagandavideo – nur so kann man es eigentlich bezeichnen – gegenüber:

Der Youtube-Film „I am a Ukrainian“ erhielt innerhalb einer Woche einige Millionen Aufrufe. Er reiht sich in die sonstige US-Propaganda, die aus unseren Lügenmedien hämmert, nahtlos ein, und möchte ein Bild von harmlosen, unschuldigen Demonstranten zeichnen, die sich für Freiheit und Demokratie einsetzen, und von der „barbarischen“ ukrainischen Regierung dafür ermordet werden könnten.

o-UKRAINE-facebook

Schon an dem Mädchen, dass in dem Video live berichtet, sieht man, dass es um Propaganda geht: Hübsch, perfekt geschminkt, ganz ruhig, obwohl hinter ihr alles drunter und drüber geht – soll sich jeder seinen Teil denken.

Die Realität jedenfalls sah anders aus: Die Aufständischen schlugen, erschoßen und verbrannten Polizisten. Sie setzten Häuser und Fahrzeuge in Brand und verwandelten Kiew in ein Kriegsgebiet. Die brutalsten Exzesse der letzten Wochen sind in dem Video oben nach dem Propagandaaufruf zusammengefasst.

Während in den hiesigen Medien nur von der Gewalt von Janukowitschs Polizisten die Rede war und nicht erwähnt wurde, dass vielmehr in vielen Videos zu sehen ist, wie die Polizisten auf dem Maidan eine rein defensive Haltung zeigen und geschlossen zurückweichen, obwohl Demonstranten mit Steinen schmeißen.

Jetzt hat der Chef der Berkut der Krim, Yury Abisov, gegenüber RT ein Interview gegeben. Er sagte über die Ereignisse in Kiew folgendes:

 Irgendwelche Kräfte von Außerhalb, eine dritte Partei, war für die Provokationen und für die Todesfälle auf beiden Seiten verantwortlich. Ab einem gewissen Zeitpunkt verstanden wir, es handelt sich nicht mehr um friedliche Proteste wie 2004 und 2007. Jetzt waren es nur noch Provokationen, nicht nur gewaltsame, sondern echt hinterhältige Taktiken durch die Randalierer.

 Wir waren unbewaffnet – wir hatten nicht mal nicht-tödlich Waffen dabei – der Plan der Drahtzieher war es die Kräfte der Berkut zusammenbrechen zu lassen, uns zu demoralisieren und uns dazu zu zwingen, die Seiten zu wechseln, aber das taten wir nicht.

 Und dann kam das schlimmste, die Schießerei. Schüsse wurden auf beide Seiten abgefeuert, aber wie gesagt, wir hatten keine Waffen. Es war sehr schwer zu verstehen was da ablief, Beamte fielen einfach auf den Boden, einer nach dem anderen. So wurde uns klar, die Menschen sterben durch Kugeln! Aber ich wiederhole, keine Schüsse konnten von den Berkut abgegeben worden sein. Ich bin mir sicher, es war ein organisiertes Team von Professionellen,“ sagte Yury Abisov.

(Eingefügt aus <http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/03/das-911-von-kiew-und-seine-folgen.html>)

In den Medien war auch immer die Rede von Janukowitschs Scharfschützen, die am 20. Februar 2014 zur gewalttätigen Eskalation führten.

Unerwähnt blieb meistens, dass verschiedene radikale Oppositionsgruppierungen, darunter der Rechte Sektor, die Abmachung zum Gewaltverzicht nicht anerkannt hatten und erneut Feuerwerkskörper und Brandsätze auf die Regierungskräfte warfen. Diese antworteten zunächst mit Tränengas. Die Auseinandersetzungen wurden im Verlauf des Tages immer gewaltsamer und gerieten zunehmend außer Kontrolle. Sowohl die Regierungskräfte wie auch deren Gegner setzten nun vermehrt Schusswaffen ein, wobei es offenbar zu gezielten Tötungen durch Scharfschützen kam. Regierungsgegner und Sanitäter sprachen von 60 bis 70 Toten allein am 20. Februar 2014.

Oper der Scharfschützen

Oper der Scharfschützen

Diese Scharfschützen wurden bislang also von den Medien der damaligen Regierung Janukowitschs zugerechnet. Gerüchte gab es viele, nach denen Augenzeugen gesehen haben, wie die Scharfschützen vom Dach eines Gebäudes aus sowohl auf Demonstranten als auch auf Polizisten schossen.  Hier kann man also wieder von einer gezielten Provokation und Heranführung der Eskalation sprechen.

Aktuell wurde auf Youtube ein Telefonmitschnitt hochgeladen, der dieses Gerücht stützt:

Am 05.03 hat das estnische Außenministerium die Authentizität des genannten Telefongesprächs bestätigt. (http://de.ria.ru/politics/20140305/267984319.html)

In diesem am 26.Februar abgehörten Gespräch mit EU-Außenbeauftragte Ashton deutet der estländische Außenminister Urmas Paet an, dass die neue Übergangsregierung in Kiew etwas mit diesen Scharfschützen zu tun hatte. Es gibt demnach mehr und mehr Hinweise, dass hinter den Mördern „nicht (der entmachtete Präsident Wiktor) Janukowitsch, sondern jemand von der neuen Koalition“ steht, sagte Paet in dem Telefonat.

Als Hinweise auf Scharfschützen, die auf beide Seiten schossen, nannte Paet die ukrainische Ärztin Olga Bogomolets, die Opfer des Massakers untersucht hatte. Laut Paet habe sie gesagt, die Verletzungen der Opfer beider Seiten trügen dieselbe Handschrift. Die Ärztin Bogomolets habe berichtet, Anhänger Janukowitschs und Anhänger der Opposition seien mit denselben Kugeln getötet worden.  Paet sagte auch, der Schussbefehl kam nicht von Janukowytsch, sondern von den Anführern des Maidan. (<http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-03/kiew-ukraine-telefonat-ashton-paet> )

Zu beachten ist, dass Ashton sehr ruhig reagiert, was den Verdacht nahelegt, dass sie davon wusste und sie die Opfer des Massakers nicht scheren.

Paet äußert in diesem Zusammenhang sein Misstrauen gegenüber der Übergangsregierung aufgrund deren Verbindungen zu den Scharfschützen.

Am 06.März 2014 ändert die Ärztin Olga Bogomolet nun ihre Aussage:

In diesem Video hatte sie noch gesagt: http://www.youtube.com/watch?v=L5eiZERkECI&feature=player_embedded

Ich bin keine Politikerin und am 18. hab ich auch Militärs geholfen, ich habe auch Berkuts geholfen, sie haben mich gebeten ihnen Hilfe zu leisten.

Am 06.März 2014 jedoch sagte sie hier: http://www.youtube.com/watch?v=L5eiZERkECI&feature=player_embedded

Ich selber habe nur Demonstranten gesehen. Ich weiß nicht welche Art von Wunden die Leute vom Militär hatten. Ich hatte keinen Zugriff zu diesen Leuten.

Es stellt sich die Frage, wodurch sie zur Zurücknahme ihrer Aussage kommt. Man kann nur vermuten: Im Paet-Ashton Telefongespräch sagt Ashton, Olga Bogomolets ist als Gesundheitsministerin in der Regierung vorgesehen. Die genauen Worte von Ashton sind:

Ich sagte zu Olga, Du kannst nicht Gesundheitsministerin jetzt werden, aber Du solltest darüber nachdenken Gesundheitsministerin in der Zukunft zu werden.

Update: Der ehemalige Chef des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SBU) hat bestätigt, die Scharfschützen, die Dutzende Menschen am Maidan-Platz getötet und verwundet haben, schossen von einem Gebäude, welches von der Opposition kontrolliert wurde. Die Schüsse kamen von der Philharmonie, erzählte Aleksandr Yakimenko dem TV-Sender Russia 1. Das Gebäude stand unter der völligen Kontrolle des sogenannten Kommandanten der Selbstschutzgruppe des Maidan, Andrey Parubiy, der seit dem 27. Februar zum Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat im faschistischen Regime bestimmt wurde, fügte Yakimenko hinzu. Er glaubt auch, Parubiy war in Kontakt mit US-Spezialeinheiten, die den Angriff koordinierten. Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Die Scharfschützen am Maidan waren Insider

Die prowestliche Opposition hatte den Machtapparat um den damaligen Staatschef Janukowitsch beschuldigt, die Schüsse auf Demonstranten angeordnet zu haben. Außerdem wurde  er, nachdem der Präsident geflohen war, wegen Massenmordes gesucht.

Wenn aber diese Scharfschützen nicht zu Janukowitsch gehörten, wurde einerseits zu Unrecht beschuldigt, andererseits ist nun auch klar, dass andere Kräfte die zahllosen Menschenleben zu verantworten haben.

Um einen Eindruck von Janukowitsch zu bekommen und von dem gewalttätigen und militanten Verhalten der Opposition, ist dieses Video absolut sehenswert:

Von den Medien wurde uns dieser Präsident als Despot verkauft, der gewaltsam friedliche Proteste unterbinden will. Doch wie die Opposition gegen anders denkende Parteien – vor allem die Regierungspartei und das Parlament – vorging, hat nichts demokratisches an sich.

Ich halte diesen Bericht bewusst so neutral wie möglich, aber hier muss ich sagen, dass ich Janukowitschs Erklärung absolut erschütternd fand. Natürlich liegt es mir fern, Janukowitschs Politik zu relativieren, er war ein korrupter Despot, der die Verfassung zu seinen Gunsten änderte und riesige Mengen Geld für sich nahm. Hier zu seinem Anwesen: http://www.spiegel.de/politik/ausland/janukowitschs-villa-360-grad-bilder-aus-dem-schlafzimmer-a-957801.html
Jedoch egal ob er korrupt war oder nicht, er war legitmierter, gewählter Präsident, der ohne rechtmäßiges Verfahren abgesetzt wurde – mehr im Teil 4 https://subversivesfieber.wordpress.com/2014/03/09/ukraine-teil-4-war-es-ein-putsch/

Janukowitsch erzählt in dieser Aufnahme, wie die militanten Protestler das Parlament nicht nur umstellt haben, sondern auch hinein und hinausgehende Abgeordnete mit Steinen bewarfen. Außerdem verfolgte man Angehöriger der Regierungsparteien, verwüstete deren Büros und verkaufte das als friedliche Einnahme des Parlamentsgebäudes.

Janukowitsch behauptet in dem Video, dass die Beschlüsse des Parlaments, wie etwa die Rückkehr zur Verfassung 2004 oder die Absetzung des Präsidenten, vor allem auch dadurch zustande kamen, dass das Parlament umstellt war und die Abgeordneten bedroht wurden.

Auch nach der Machtübernahme der Opposition gingen diese Bedrohungen weiter. Die Drahtzieher dieser angezettelten Revolution sind nicht nur verantwortlich für die Massaker, sondern auch für die Zustände, die sich in der Ukraine mit der Eskalation breit gemacht haben: politische Verfolgung, Bedrohung, Angst.

In Janukowitschs Presseerklärung nach seiner Ausreise sagt er genau das:

Es ist ein Ergebnis der unverantwortlichen Politik des Westens, den der Maidan unterstützt hat

Doch noch einmal zurück: Die Frage die jetzt im Raum steht, wer waren die Scharfschützen? Laut Insidern sind es Kämpfer der UNA-UNSO gewesen, eine ukrainische rechtsextreme, nationalistische Partei. Gegründet wurde sie am 30. Juni 1990 in Lemberg. Sie zeichnet sich politisch durch eine radikal antijüdische und antirussische Haltung aus. Im aktuellen Geschehen in Kiew arbeiten ihre Paramilitärs eng mit den Faschisten des „Rechten Sektors“ zusammen.

Es gibt Hinweise, dass die Paramilitärs der UNA-UNSO in Wahrheit eine von der NATO unterstütze Gruppe sind, die verdeckt gegen Russland kämpft. Das würde vieles erklären.

Egal, ob die Scharfschützen von den Oppositionellen beauftragt wurden, oder direkt aus dem Ausland kamen, denn da die Eskalation durch politische und finanzielle Einflussnahme des Westens auf die Opposition herbeigeführt wurde, sind die USA und die EU in jedem Fall schuld an den Massakern.

Insgesamt wurden, so sagen Quellen, 94 Menschen getötet und 900 verletzt während des Zusammenstoßes zwischen den Militanten auf dem Maidan und der Polizei.

US-Außenminister John Kery auf dem Maidan "gedenkt" den Toten

US-Außenminister John Kery auf dem Maidan „gedenkt“ den Toten

Wenn man vor diesem Hintergrund westliche Politiker vor den errichteten Gedenkensaltären auf dem Maidan Rosen ablegen sieht und sagen hört:

 Diese tapferen Ukrainer gingen auf die Straßen, um gegen Tyrannei aufzubegehren und Demokratie zu fordern. Aber sie trafen auf Scharfschützen, die einen nach dem anderen töteten.“, wie US-Außenminister Kery  während seiner Pressekonferenz in Kiew sagte.

Dann ist das schon keine Heuchelei mehr, das ist Hohn und Menschenverachtung.

Die EU hat, als die gewalttätigen Proteste noch im vollem Gange waren, immer wieder die Regierung scharf kritisiert, wegen der (angeblichen) Übergriffe der Polizei auf Demonstranten. Hierbei hat die EU wohl vergessen, dass die griechische und spanische Polizei auf Geheiß der Troika nicht minder hart gegen Demonstranten vorgegangen ist, die gegen die brutale Sparpolitik zugunsten der Banken protestierten.

Und es geht der EU natürlich auch nicht um das Wohl der Menschen in der Ukraine. Sonst hätte sie ja einfach auf Putins Angebot für einen dreiseitigen Gipfel zwischen der EU, der Ukraine und Russland eingehen können. Die Tatsache, dass die EU diesen Gipfel abgelehnt hat, verrät die wahre Absicht: Man wollte die Proteste eskalieren lassen und nicht diplomatisch gemeinsam mit Russland und Janukowitsch lösen.

Man wollte geopolitische Konfrontation, wie wir sie jetzt durch die Krim-Krise haben!

Hier weiterlesen:

Teil 3: Faschisten in der Opposition https://subversivesfieber.wordpress.com/2014/03/08/ukraine-teil-3-faschisten-unter-der-opposition/

Teil 4: War es ein Putsch? https://subversivesfieber.wordpress.com/2014/03/09/ukraine-teil-4-war-es-ein-putsch/

Teil 5: Krim-Krise https://subversivesfieber.wordpress.com/2014/03/09/ukraine-teil-5-krim-krise/

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